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Willkommen auf der "staubigen" Internetseite1891: Johannes Staub und Rosina Rolli

Willkommen auf der Internetseite der Familie Staub.

Hier gibt es vieles über unsere grosse Familie zu erfahren.

Viel Spass!

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Das Staubtreffen auf dem Belpberg findet dieses Jahr nicht statt.


Es wird auf das nächste Jahr verschoben. Der Termin steht bereits: 18. Juni 2017

Gründe für die Verschiebung sind die unsichere Wetterlage und die vielen Absagen aufgrund der Verschiebung.

Wir freuen uns aber jetzt schon auf das Treffen im nächsten Jahr!

Familie Staub, Belpberg
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Wenn Gott beruft und segnet.jpgWenn Gott beruft und segnet
Ruedi Staub

Sicher machen sich viele Menschen Gedanken über ihre Familien- und Lebensgeschichte. Wir alle wurden durch diese nachhaltig geprägt und beeinflusst. Schon mehrmals forderte man mich auf, meine Lebenserinnerungen niederzuschreiben. Meinen Angehörigen habe ich bereits angefangen, diese zu erzählen. Als wir 2011 am Weihnachtsfest wieder einmal alle zusammen waren (21 Personen), wollten vor allem die Grosskinder, dass ich mit dem Erzählen fortfahre. Wenn schon unsere Teenager ein solches Interesse an der Schilderung meiner Chronik bekunden, habe ich mich nun entschlossen diese niederzuschreiben. 
In unserer schnelllebigen Zeit ist das Wissen um die eigenen Wurzeln umso wichtiger. In meinem Leben gibt es so viele verschiedene, interessante Facetten, welche den Leser faszinieren können. Zwecks einer gewissen Identitätswahrung verzichte ich öfter auf eine persönliche Namensnennung. Aus dem gleichen Grund führe ich nicht alle Ortsbezeichnungen auf.

In meinem zwanzigsten Lebensjahr erfuhr ich einen tiefgreifenden Einschnitt für mein Leben. Dieser hat meine Existenz nachhaltig verändert und beeinflusst. Ich war in diesem Alter nicht wunschlos, aber rundum glücklich. Als engagierter Christ las ich eifrig die Bibel. Ich hatte bereits einen Kurs für freiwillige Mitarbeiter in der Kirche erfolgreich durchlaufen. Das Mitsingen im Gemeindechor machte mir Freude, und in der Blaukreuzmusik war ich ebenfalls aktiv tätig. Aber am meisten Befriedigung bereitete mir das Mitwirken in der Jugendgruppe und der Sonntagsschule. Ausserdem war ich in ein charmantes Mädchen verliebt. 1950 hatte ich Jeanne-Marie in der französischsprachigen Schweiz kennen gelernt. Die Mitarbeit auf dem elterlichen Bauernhof brachte mir viel Genugtuung. Auf unserem Betrieb standen über dreihundert Obstbäume. Ich hatte bereits einen Baumwärterkurs absolviert und baute den Obstanbau ständig aus. Damals waren das noch alles Hochstammbäume. Auch Himbeeren und Brombeeren erweiterten unser Angebot an Früchten. Der Verkauf vollzog sich mehrheitlich von Haus zu Haus, direkt an Privatkunden. Dazu fuhren wir mit dem Pferdefuhrwerk in die Randgebiete der Stadt Thun. Nur die Äpfel lieferten wir zum Teil an die landwirtschaftliche Genossenschaft.
Wie bereits erwähnt, engagierte ich mich besonders in der christlichen Gemeinde. Unser Seelsorger hatte mich schon mehrmals aufgefordert, darüber nachzudenken und zu beten, ob Gott mich nicht im vollzeitlichen Dienst haben möchte. Aber gerade das wollte ich nicht. Mit grosser Freude engagierte ich mich in der Gemeinde. Aber einen vollzeitlichen Kirchen-dienst konnte und wollte ich nicht in Erwägung ziehen.
Im Sommer 1954 erlebte ich ein einzigartiges Wunder: Ich stürze vom Gipfel des achtunggebietenden Birnbaumes acht Meter hinunter. Anstatt mir den Rücken auf dem letzten Ast zu brechen, stehe ich unverletzt aufrecht auf dem untersten dicken Ast.  

Dreimal zwanzig Jahre später falle ich beim Apfelpflücken, nun achtzig Jahre alt geworden, wieder vom Baum. Dieser Absturz verlief weniger erfreulich als derjenige vor sechzig Jahren. Die Ambulanz transportierte mich ins Kantonsspital, wo man einen doppelten Beckenbruch diagnostizierte. Bald einmal wurde dieser Unfall als Chance gewertet; denn eine Blutanalyse ergab folgendes Ergebnis: Im Bereich der Bauchspeicheldrüse und der Leber wurde ein Problem festgestellt... Obschon nicht direkt angesprochen, stand Krebsverdacht «im Raum».

Sollten meine Lebenstage gezählt sein? Würde Gott nochmals eingreifen und ein weiteres Wunder wirken?

Das Buch kann hier als PDF heruntergeladen werden.

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Staubige Geschichte

"Hinter dem Tschuggenhubel in der Gemeinde Oberbalm haben unsere Grosseltern (oder Urgrosseltern, oder Ur-Urgrosseltern) ihre erste Heimat gehabt. "Grüselig stotzig" war es dort! Kein Wunder, haben sie sich nach etwas Besserem umgesehen.

Auf dem Belpberg haben sie gefunden, was sie gesucht haben.
1918: Familienbild Johannes Staub und Rosina Rolli

Beim Umzug haben sie ein Kind so lange auf dem Sitzofen liegen gelassen, bis es Verbrennungen hatte. Als sie dann auf dem Belpberg ankamen, haben böse Zungen gesagt: mit soooo vielen Kindern und soooo wenig Kühen – die machen es nicht lange.

Jetzt ist schon die 4. Generation dort. Sie haben trotz schwierigen Zeiten durchgehalten!"


Belpberg 1909

 

 



 

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